Redewendungen und ihre Herkunft:

"Es ist alles in Butter."

 

Das heißt soviel, dass "alles in Ordnung" ist. Diese Redewendung hat ihren Ursprung aus der Zeit, in der Güter, wie beispielsweise Pozellan, in Kisten mit flüssiger Butter eingegossen wurden. Nachdem die Butter erstarrt war, waren die Güter vor dem Zerbrechen während des Transportes geschützt.

"Die Spreu vom Weizen trennen."

Bedeutet in etwa "Wichtiges von Unwichtigem zu trennen" und wurde abgeleitet von der landwirtschaftlichen Tätigkeit, dass nach der Getreideernte mit einem Gebläse die wesentlich leichtere Spreu weiter weggeblasen wurde, als das zuvor von ihm umgebene Korn. Dadurch wurde die Getreideweiterverarbeitung wesentlich erleichtert.

"Ins Fettnäpfchen treten."

Diese Redewendung findet Gebrauch, wenn man sich blamiert oder aus Versehen etwas Peinliches tut. Die Herkunft ist darauf zurückzuführen, dass früher in Bauernstuben zwischen Tür und Ofen ein Fettnapf stand, mit dessen Hilfe nasse Stiefel wieder eingefettet werden sollten. Daher war stets Vorsicht geboten, nicht aus Versehen in ein solches Fettnäpfchen zu treten.

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